Ludwigs
Burg
Festival

»Somewhere in Between« ab 2. Juli auf der Digitalen Bühne

Eine Auseinandersetzung mit Geschlechteridentitäten

Über einen Monat hinweg haben sich neun Jugendliche zwischen 20 und 30 Jahren zu sechs mehrstündigen Online-Workshops zusammengefunden und sich mit Schreibaufgaben, Bewegungssequenzen und freiem Austausch intensiv mit diversen Geschlechteridentitäten und -wahrnehmungen auseinandergesetzt. Ab dem 2. Juli ist ein filmischer Einblick in die Arbeit auf der Digitalen Bühne zu sehen.

Wie vielseitig sind Geschlechteridentitäten? Wo versteckt oder offenbart sich Diskriminierung gegenüber Trans- oder nicht-binären Menschen im Alltag? Wie lässt sich die Beschäftigung mit der eigenen Geschlechteridentität in Tanz und Bewegung ausdrücken? Neun Jugendliche, die sich als trans, nicht-binär oder cis identifizieren, haben sich auf intellektueller, emotionaler sowie künstlerischer Ebene diesen und weiteren Fragen gewidmet. Ursprünglich hätten die Workshops zu »Somewhere in Between« in physischer Gemeinsamkeit im Kunstzentrum Karlskaserne stattgefunden, wurden coronabedingt jedoch in den digitalen Raum verlegt. Die Teilnehmenden und das Team (Regisseur und Choreograf Gary Joplin, Ausstatterin Birgit Holzwarth und Dramaturgin Nadja Rüde) waren positiv überrascht über das starke Gruppengefühl und die intime, vertraute Atmosphäre, die sich trotz des Online-Formats schnell eingestellt hat. Gary Joplin hat zuvor in Freiburg bereits in ähnlicher Weise zu diesem Thema gearbeitet, wie er es in Ludwigsburg getan hat. Und doch ergeben sich mit jeder Gruppe neue Erkenntnisse und neuer Input. Beispielsweise wurde der ursprüngliche Workshop-Untertitel »Eine Auseinandersetzung mit dem dritten Geschlecht« gestrichen, da das breite Spektrum von Geschlechteridentitäten keine (binären) Pole besitzt und somit auch kein »drittes Geschlechts« beinhaltet. Innerhalb des sicheren Rahmens, den Gary Joplin geschaffen hat, konnten die Jugendlichen ihre eigenen Erfahrungen teilen, diskutieren und kreativ verarbeiten. Dabei war die tänzerische Vorerfahrung einerseits durchmischt, andererseits aber auch gar nicht relevant. Es ging um die ganz individuelle Körpersprache und um Tanz als Mittel des Ausdrucks. In einem dreieinhalbminütigen Trailer geben Balthazar, Carina, Felicitas, Justus, Kit, Lu, Marlene, Robin und Theresa einen Einblick in die vergangene Workshop-Arbeit – unter anderem durch über Zoom aufgenommene Tanzsequenzen und Gespräche – und machen neugierig auf den 2. Juli!

Ab sofort im Vorverkauf: »Dvořák Mozart Rossini« am 18. September im Schloss Wolfegg +++  Ab sofort im Vorverkauf: »Dvořák Mozart Rossini« am 18. September im Schloss Wolfegg +++  Ab sofort im Vorverkauf: »Dvořák Mozart Rossini« am 18. September im Schloss Wolfegg +++  Ab sofort im Vorverkauf: »Dvořák Mozart Rossini« am 18. September im Schloss Wolfegg +++  Ab sofort im Vorverkauf: »Dvořák Mozart Rossini« am 18. September im Schloss Wolfegg +++  Ab sofort im Vorverkauf: »Dvořák Mozart Rossini« am 18. September im Schloss Wolfegg +++