Oper
V01CES//B0D1EZ
Hans Werner Henze zum 100. Geburtstag
Oper
Hans Werner Henze zum 100. Geburtstag
»V01CES//B0D1EZ«
Musiktheater nach Hans Werner Henzes »Voices«
und Piyawat Louilarppraserts »R3SIST4NC3 B0D1EZ«
Hans Werner Henze & Piyawat Louilarpprasert Komposition
Amy Stebbins Inszenierung
Christian Wiehle Bühne & Kostüme
Lea Vaterlaus & Fanny Karos Dramaturgie
Rusnė Tušlaitė & Beatriz Maia Sopran
Madeleine Wulff Mezzosopran
Henrique Lencastre, Mose Lee, Haozhou Hu Tenor
Münchener Kammerorchester
Marc Hajjar Musikalische Leitung
Liebes Festspiel-Publikum,
leider müssen die beiden geplanten Vorstellungen von V01CES//B0D1EZ am DO 30. Juli 2026 aus produktionstechnischen Gründen abgesagt werden. Alle Besucherinnen und Besucher, die bereits Karten erworben haben, erhalten den vollständigen Kartenpreis zurückerstattet. Wir werden uns hierzu zeitnah mit den betroffenen Personen in Verbindung setzen.
Wir bedauern die Absage und die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten sehr und bitten um Ihr Verständnis.
Herzlichen Dank.
»Komponieren ist so chaotisch, wild und hart, ein Kampf, der oft bis an die Grenze des physisch und psychisch Erträglichen geht«, beschrieb einst der 2012 verstorbene Hans Werner Henze sein künstlerisches Handwerk. Im Jahr 2026 wäre er 100 Jahre alt geworden. Ein Teil seiner bahnbrechenden und politisch motivierten Arbeit war die Gründung der Münchener Biennale, ein Uraufführungsfestival für neues Musiktheater. Nicht nur feiert das Festival 2026 den 100. Geburtstag seines Gründungsvaters, sondern auch die 20. Ausgabe der Münchener Biennale und begeht diese Doppelfeier mit dem Musiktheaterstück »V01CES//B0D1EZ«, Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München. Ausgehend von Ausschnitten aus Hans Werner Henzes Liederzyklus »Voices« von 1973 reflektiert der thailändische Komponist Piyawat Louilarpprasert in »R3SIST4NC3 B0D1EZ« die unsichtbaren Mechanismen von Performance, Produktion und Wiederholung. »V01CES//B0D1EZ« untersucht die Frage: In welchem Zusammenhang stehen künstlerische Prozesse und Handwerk, Widerstand und Erschöpfung, Atem und Maschine? In der musikalischen Begegnung der beiden Komponisten entsteht ein spannungsreiches Musiktheater-Porträt über politische und physische Arbeit, über ritualisierte Tätigkeiten und andauernden Widerstand.
Koproduktion der Münchener Biennale und Bayerischen Theaterakademie August Everding
In Kooperation mit Münchener Kammerorchester und Ludwigsburger Schlossfestspiele
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale
Gefördert durch
