Oper
LE CINESI
»Die Chinesinnen«
Oper
»Die Chinesinnen«
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 7 C-Dur Hob. I:7 »Le Midi«
Christoph Willibald Gluck
»Le Cinesi« GluckWV 1.17
Azione teatrale in einem Akt
Sarah Charles Sivene
Flore Royer Tangia
Juliette Mey Lisinga
Abel Zamora Silango
Charles Di Meglio Inszenierung
Orchestre de l’Opéra Royal du Château de Versailles
Andrés Gabetta Musikalische Leitung
Glucks Oper »Le Cinesi«, nach einem Libretto von Pietro Metastasio, spielt in einer imaginären Stadt in China, wo die drei chinesischen Freundinnen Lisinga, Tangia und Sivene in Lisingas Zimmer gemeinsam Tee trinken und versuchen, der Langeweile zu entkommen. Plötzlich betritt Lisingas Bruder Silango das Frauenzimmer. Besorgt über diesen Sittenbruch, beschließen die drei jungen Frauen, den männlichen Besucher bis zum Einbruch der Dunkelheit zu verstecken und sich bis dahin die Zeit mit Theaterspielen zu vertreiben: Lisinga wählt eine todtraurige Tragödie, Sivene stimmt eine verliebte Pastorale an und Tangia nimmt Silango in einer Komödie aufs Korn. Auf Silangos Vorschlag hin führen sie zum Abschluss ein gemeinsames Ballett auf.
Das Orchestre de l’Opéra Royal begeistert mit seiner Virtuosität auf den schönsten Bühnen Frankreichs und im internationalen Raum. Erst 2019 für die Oper »Ghosts of Versailles« gegründet, präsentiert es ein beeindruckendes Repertoire, das sich aufgrund der Geschichte Versailles’ aus Musik des 17. und 18. Jahrhunderts zusammensetzt. In der Saison 2025/26 steht das Orchester mit mehr als 25 Produktionen im Rampenlicht seines Stammhauses. Seine Begeisterung für prächtige Kulissen und historische Bühnen führt es zudem auch nach Ludwigsburg. Unter der Leitung des Violinisten und Dirigenten Andrés Gabetta und gemeinsam mit erlesenen Solist*innen bringt es im pittoresken Schlosstheater zwei Werke zur Aufführung: Joseph Haydns siebte Sinfonie und den Einakter »Le Cinesi«, eine dramatische Komposition von Christoph Willibald Gluck, in einer Inszenierung von Charles Di Meglio. Haydns Siebte – »Le Midi« – widmet sich dem Mittag als Teil des natürlichen Tageszyklus. Wie auch schon Vivaldis Jahreszeiten ist diese Tageszeit eine Metapher für eine Station des Lebens. Die Lebensmitte begegnet den Zuhörer*innen hier beschwingt fröhlich und wartet mit einer majestätischen Lobpreisung dieses Zenites auf. Die zweite Hälfte des Abends füllt der Einakter des älteren Meisters und Zeitgenossen Christoph Willibald Gluck, den er für die junge Maria Theresia von Österreich komponierte. Während das Stück eigentlich in China spielt, tauchen die Dialoge – in chinesisches Gewand gehüllt– tief in das Frauenleben am österreichischen Hof ein.
Eine Koproduktion mit der Opéra Royal du Château de Versailles.
Die Vorstellung am SO 12. Juli ist Teil des Festspiel-Abos V.
129 | 113 | 88 | 79 | 49 €
Junges Publikum 15 €
ca. 2 Stunden