Die norwegische Geigerin und Hardangerfiedlerin Ragnhild Hemsing vereint Elemente der heimischen Volksmusik mit klassischer Musik. Mit nur 14 Jahren gab sie ihr Bühnendebüt. Seitdem hat sie sich eine internationale Karriere aufgebaut und der Hardangerfiedel auch außerhalb Norwegens zu Bekanntheit verholfen. Mit ihrer Schwester gründete sie 2013 das Hemsing Festival. In den vergangenen Jahren trat sie u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Rheingau Musik Festival auf, spielte mit Orchestern in Göteborg, Hannover, Tampere und Tallinn und gab Konzerte u.a. im Kennedy Center in Washington, in den Tonhallen Düsseldorf und Zürich sowie im Musée d’Orsay. 2021 erhielt sie für ihr Album »Røta« den OPUS KLASSIK in der Kategorie »Klassische Musik ohne Grenzen«. In der Saison 2025/26 wird sie drei Kompositionen für Hardangerfiedel und Orchester uraufführen und mit Orchestern wie dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Arctic Philharmonic Orchestra und dem Orchestre National Auvergne Rhône-Alpes konzertieren. Weitere Projekte verfolgt Hemsing mit Kammermusikpartner*innen wie Jadran Duncumb, Mathias Eick, Mats Eilertsen, dem Folk-Jazz-Trio Vetra und Bjarke Mogensen.


