Orchester
MARTIN FRÖST
SWR Symphonieorchester & Matthew Halls
Orchester
SWR Symphonieorchester & Matthew Halls
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu »La clemenza di Tito« KV 621
Konzert A-Dur für Klarinette und Orchester KV 622
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
Martin Fröst Klarinette
SWR Symphonieorchester
Matthew Halls Dirigent
Mit neun Jahren hörte Martin Fröst zum ersten Mal Mozarts Klarinettenkonzert – und war überwältigt. »Whispering, dancing, smiling, crying, laughing« – Flüstern, Tanzen, Lächeln, Weinen, Lachen – entdeckte er in dieser Musik. Die Begegnung wurde zum Schlüsselmoment: Fröst lernte von nun an Klarinette. Heute zählt der vielfach ausgezeichnete Schwede zu den prägenden Klarinettisten unserer Zeit, und Mozarts Klarinettenkonzert begleitet ihn bis heute. Das Werk steht im Zentrum eines Abends, der von Mozarts letzten Werken zu Beethoven führt. Das Klarinettenkonzert entstand 1791, in Mozarts letztem Lebensjahr, ebenso wie »La clemenza di Tito«, deren Ouvertüre das Konzert eröffnet. In beiden Werken zeigt sich Mozarts späte Meisterschaft: lichte Eleganz, melodische Fantasie und Tiefe hinter scheinbarer Leichtigkeit.
Nach dem Mozart-Jahr 2026 richtet sich der Blick 2027 auf Beethoven, dessen 200. Todestag begangen wird. Nur ein Jahr nach Mozarts Tod kam Beethoven nach Wien – mit Waldsteins Empfehlung, dort »Mozarts Geist aus Haydns Händen« zu empfangen. In der »Pastorale« hat Beethoven längst seine eigene Sprache gefunden: Naturerleben, Empfindung und die Kraft eines Gewitters werden zum Stoff einer Sinfonie, die er selbst als »mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei« verstand. Mit dem SWR Symphonieorchester steht Fröst einer der profilierten Klangkörper der deutschen Orchesterlandschaft zur Seite. Die musikalische Leitung übernimmt Matthew Halls, dessen Arbeit von historisch informierter Aufführungspraxis bis zum sinfonischen Repertoire reicht.
Das Konzert ist Teil des Festspiel-Abos FORUM.