Jean-Paul Gasparian zählt zu den herausragenden Pianist*innen seiner Generation. Mit einem breiten Repertoire, das von Mozart, Beethoven und Chopin bis zu Babadjanian und Chatschaturjan reicht, konzertiert er mit renommierten Orchestern wie den Bremer Philharmonikern, dem Orchestre National d’Île-de-France und dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Gasparian ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Printemps des Arts de Monte-Carlo und trat in bedeutenden Konzerthäusern wie der Tonhalle Zürich, der Laeiszhalle Hamburg und dem Museum of Modern Art in Tel Aviv auf. Sein 2018 erschienenes Debütalbum mit russischen Werken erregte große Aufmerksamkeit, gefolgt von weiteren Aufnahmen für Évidence Classics und naïve, darunter »Origins« (2024), welches seine armenischen Wurzeln reflektiert und für das er den diapason D’OR erhielt. Gasparian ist Preisträger des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen 2014 und des Prix Thierry Scherz bei den Sommets Musicaux de Gstaad 2019.