Als Spezialistin für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts gehört Marie Luise Werneburg weltweit zu den gefragtesten Solistinnen ihres Faches. Dabei verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Rudi Lutz oder Hans-Christoph Rademann. Führende Ensembles auf dem Gebiet der Alten Musik wie Collegium Vocale Gent, die Nederlandse Bachvereniging, die Bachstiftung St. Gallen, das Freiburger Barockorchester, Weser Renaissance Bremen, Musica Fiata Köln oder Continuum Berlin sind dabei ihre Partner. Marie Luises künstlerisches Schaffen ist auf über 50 Ton- und Bildaufnahmen dokumentiert. In ihrer umfangreichen Diskographie finden sich auch eigene Liedprojekte, wie z.B. Erstaufnahmen von Liedern des Dresdner Komponisten Johann Gottlieb Naumann mit dem Hammerpianisten Sebastian Knebel oder »Diaphenia«, eine Sammlung englischer Liebesliedvertonungen aus drei Jahrhunderten. Mit musikalisch-theologischem Hintergrund in einem Dresdner Pfarrhaus aufgewachsen, studierte Marie Luise Kirchenmusik und Gesang in Dresden und Bremen. Sie lehrte als Dozentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und gab Meisterkurse in Tokio/Japan.


