Christoph Dangel ist Solocellist beim Kammerorchester Basel sowie beim Balthasar-Neumann-Orchester und arbeitet darüber hinaus mit bekannten Ensembles wie Il Giardino Armonico und dem Orchestre des Champs-Élysées zusammen. Die Alte Musik und die Auseinandersetzung mit historischer Aufführungspraxis spielen eine wesentliche Rolle in seinem Schaffen. Neben seinem langjährigen kammermusikalischen Engagement für das Ensemble Camerata Variabile musizierte er mit namhaften Künstler*innen wie Isabelle Faust, Rachel Podger, Riccardo Minasi, Mayumi Hirasaki und Kristian Bezuidenhout. 2012 erschien sein Album »Viaggio italiano« mit barocken Cellosonaten aus der Sammlung des Grafen von Schönborn-Wiesentheid; sein 2021 veröffentlichtes Album »1824« enthält frühromantische Cellomusik in unterschiedlichen Besetzungen und erweckt, ergänzt durch historische Recherchen, dieses Jahr wieder zum Leben. Als Dozent für historisches Cello unterrichtet Dangel an der Musikhochschule Freiburg, engagiert sich für das EU-Akademieprogramm NOVA und leitet die Akademie des Kammerorchester Basel. Er spielt ein Barockcello (Nachbau Andrea Guarneri, 1692) seiner Schwester Friederike Sophie Dangel.


