Noch als Studentin gewann die rumänische Sopranistin Ana Maria Labin den ersten Preis beim Schweizer Concours Ernst Haefliger und etablierte sich wenig später als Mozart-Sängerin. Als solche wurde sie unter anderem an der Berliner Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Opéra de Montpellier, beim Festival Aix-en-Provence sowie in Drottningholm und Versailles gefeiert. Weitere Partien sang sie in verschiedenen Opern von u.a. Haydn, Berlioz und Gluck. Aus dem Barockrepertoire interpretierte Ana Maria Labin Rollen wie Armida in Händels »Rinaldo« und Belinda in Purcells »Dido and Aeneas«. Ihre Konzertengagements führten sie bereits ins Wiener Konzerthaus, in die Philharmonie Luxemburg und zum Haydn-Festival in Eisenstadt. Außerdem tourte sie nach Italien und in die Türkei und stand in St. Gallen, Boston, Rom, Bahrain und Dresden auf der Bühne. Auch die Uraufführungen zeitgenössischer Werke von u.a. Dominique Lemaître und Luciano Berio gehören zu ihrer vielfältigen Konzerttätigkeit. Zukünftige Engagements umfassen die Rolle der Donna Anna in Ivan Alexandres Inszenierung von »Don Giovanni« in Versailles sowie die Fiordiligi-Partie in »Così fan tutte« in Drottningholm und beim Enescu Festival in Bukarest mit Les Musiciens du Louvre und Marc Minkowski.


