Ludwigs
Burg
Festival

Der Herbst-Vorverkauf hat begonnen

Saisonhöhepunkte 2023

Wir haben den Vorhang ein wenig gelüftet und dürfen Ihnen elf Höhepunkte unserer kommenden Festspielsaison präsentieren. Dabei spannen wir den Bogen von unserem glanzvollen Eröffnungskonzert mit Geigerin Diana Tishchenko bis hin zum amerikanisch intonierten »Monrepos Open Air« mit den  »Symphonic Dances« aus West Side Story. Freuen Sie sich auf charismatische Solist*innen, kammermusikalische Grenzgänge, barocke Perlen und elektrisierenden Tanz. Hier können Sie einen Blick auf die Festspielhöhepunkte werfen, unter denen sich unter anderem Lisa Batiashvili, Lars Eidinger, Benjamin Appl und das Collegium Vocale Gent befinden. All diese Veranstaltungen befinden sich bereits im Vorverkauf. 

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Die Saison 2023 in einer Auswahl von elf Produktionen

 

Die glanzvolle Einrahmung der Saison 2023 bilden die »Fest Spiel Ouvertüre« am Donnerstag, 11. Mai im Forum am Schlosspark und das Finale mit dem traditionellen »Monrepos Open Air« am Samstag, 22. Juli 2023.

Die »Fest Spiel Ouvertüre« als großes Eröffnungskonzert holt die 2022 verschobene Aufführung von Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 »Pathétique« nach, die von Vitali Alekseenok am Pult des Festspielorchesters musikalisch geleitet wird; mit Beethovens einzigem Violinkonzert stellt sich außerdem die ukrainische Geigerin Diana Tishchenko dem Publikum als »Rising Star« vor, als der sie von der European Concert Hall Organisation ausgezeichnet wurde.

Zum leuchtend tanzenden Feuerwerk des »Monrepos Open Air« erklingen am Ende der Saison die »Symphonic Dances« aus Leonard Bernsteins »West Side Story« nach weiteren Werken von Bernstein und Gershwin.

 

Zwischen diesen beiden Abenden mit sinfonischer Musik und dem Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele liegt eine stilistisch vielfältige Reihe von Konzertabenden.

 

Kammermusik

Im Bereich der Kammermusik trifft der Countertenor Carlo Vistoli auf die Akademie für Alte Musik Berlin, die zusammen am Donnerstag, 29. Juni das wunderbare barocke Schlosstheater des Residenzschlosses mit Sakralmusik von Antonio Vivaldi erfüllen.

Philippe Herreweghe und das von ihm gegründete Collegium Vocale Gent sind am Freitag, 14. Juli in der Evangelischen Stadtkirche zu Gast und lassen polyfone Kirchenmusik aus dem »Goldenen Zeitalter« Spaniens, dem 16. Jahrhundert, erklingen, in deren Zentrum das »Officium defunctorum« von Tomás Luis de Victoria steht.

 

Künstlerresidenz Benjamin Appl

Bei seiner Künstlerresidenz unterrichtet der Bariton Benjamin Appl in einer Meisterklasse nicht nur Gesangs-Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, sondern schlägt in zwei Konzerten auch einen Bogen von Schubertliedern zu vielseitigem, auch zeitgenössischem Songwriter-Schaffen. Während der Schüler Fischer-Dieskaus am Donnerstag, 13. Juli Lieder sowohl von Schubert als auch Gabriel Fauré oder Eric Clapton singt und dabei von einem Lautenspieler begleitet wird, interpretiert er am Samstag, 15. Juli Schuberts »Winterreise«. Für die beiden Liederabende wird ein vergünstigtes Kombiticket in allen Preiskategorien angeboten.

 

Genreübergreifende Abende

Schauspiel-Liebling Lars Eidinger erfüllt sich am Sonntag, 14. Mai mit Brechts Gedichtsammlung »Hauspostille« einen künstlerischen Herzenswunsch: In Begleitung des Harmonium-Spielers Hans-Jörn Brandenburg erweckt der Salzburger Jedermann des vergangenen Sommers in der intimen Atmosphäre des historischen Schlosstheaters Brechts Lyrik zu neuem Leben.

An die Stationen ihres Lebens und ihrer Karriere nimmt die Virtuosin Lisa Batiashvili das Publikum in ihrem neuen Programm »City Lights« am Dienstag, 16. Mai mit: Begleitet vom Georgischen Kammerorchester Ingolstadt verbindet die Violinistin elf Metropolen mit Werken aus Klassik, Film, Pop und Jazz, die teils gemeinsam mit Künstler*innen wie Katie Melua und Till Brönner arrangiert wurden. Eine beeindruckende Videoinszenierung macht die »City Lights« zur musikalisch-bilderreichen Roadshow.

 

Weltmusik

Wie das Meer das Leben der Menschen im mediterranen Raum geprägt hat, lässt sich im Konzert mit dem Babylon ORCHESTRA und den Stimmen von Merve Akyıldız, Stelina Apostolopoulou und Momo Djender am Samstag, 13. Mai in der Reithalle im Kunstzentrum Karlskaserne erfahren, wenn sephardische, arabische, türkische und griechische Volkslieder im Programm »Echoes of the Mediterranean« zur Aufführung kommen.

Der persischen Klassik und Volksmusik widmen sich der syrische Klarinettenvirtuose Kinan Azmeh und das New Yorker Streichquartett Brooklyn Rider zusammen mit dem Perkussionisten Mathias Künzli am Samstag, 10. Juni im Ludwigsburger Scala.

 

Tanz

Als Vorbote weiterer Tanzproduktionen findet sich auch Israel Galván unter den bisher veröffentlichten zehn ersten Saisonhöhepunkten. Er kommt am Samstag und Sonntag, 20./21. Mai endlich mit seinem lang erwarteten Flamenco-Solo nach Ludwigsburg und interpretiert Strawinskys »Le sacre du printemps«, indem er als Tänzer selbst zum Rhythmusinstrument wird. Noch mehr innovativen Flamenco gibt es an diesen beiden Abenden zur Musik von Domenico Scarlatti und Frederic Rzewski – begleitet von einem Pianisten und einer Pianistin an zwei Flügeln.